Qualitätsfenster aus Sachsen

Seit über 25 Jahren ist die Sachsenfenster GmbH & Co. KG in Rammenau bei Dresden mit Holz- und Holz-Aluminium-Fenstern erfolgreich. Fast genauso lange setzt das Unternehmen auf Beschichtungssysteme von Teknos.

„Wir haben uns bewusst gegen Wachstum als oberstes Ziel entschieden“, sagt Andreas Langhammer, seit 2015 Geschäftsführender Gesellschafter der Sachsenfenster GmbH & Co. KG in Rammenau bei Dresden. „Wir setzen nicht auf möglichst große Stückzahlen, sondern auf eine kontinuierliche Entwicklung im Bereich Mehrwert im Produkt, Qualität und hohe Kundenzufriedenheit.“ Das Ergebnis dieser Firmenphilosophie ist ein gesundes, gut aufgestelltes mittelständisches Unternehmen, das sich als erfolgreicher Fensterhersteller im Markt behauptet.

Gegründet wurde das Unternehmen 1991 von Klaus Wolf. Der gebürtige Schlesier hatte nach dem Krieg in der Region gelebt, bevor er nach Südtirol ging und dort mit der Wolf Fenster AG zum erfolgreichen Fensterhersteller wurde. Nach der Wende legte er dann in Sachsen den Grundstein zu einer zweiten Erfolgsgeschichte. Seit November 2015 ist Sachsenfenster ein eigenständiges Unternehmen unter neuer Führung. Geschäftsführung und Belegschaft sind der ehemaligen Muttergesellschaft aber nach wie vor freundschaftlich verbunden.

Nur Holz und Holz-Aluminium

Sachsenfenster beschäftigt rund 70 Mitarbeiter und fertigt bis zu 15.000 Fenstereinheiten pro Jahr. Ein Drittel davon vertreibt das Unternehmen über Händler, überwiegend regionale Tischlerbetriebe im Raum Sachsen. Ein weiteres Drittel entfällt auf das Geschäft mit privaten Bauherren und deren Architekten. Das Objektgeschäft als drittes Standbein macht ebenfalls rund ein Drittel des Absatzes aus. Sachsenfenster ist bei Bauträgern, deren Architekten und Bauleitern als verlässlicher Partner gefragt und kommt bei zahlreichen Bauvorhaben zum Zuge. Zwei eigene und mehrere fest verbundene Montageteams sind deutschlandweit und im benachbarten Ausland unterwegs.

Das Unternehmen fertigt ausschließlich Holz- und Holz-Aluminium-Fenster sowie Falt-, Schiebe- und Eingangstüren. Das Fensterprogramm umfasst verschiedene Produktlinien in Rahmenholzstärken von 68 bis 88 Millimetern für klassisches, denkmalgeschütztes und hochmodernes Bauen. Wärme-, Schall- und Einbruchschutz spielen dabei eine immer größere Rolle. Für weit öffnende Zugänge hat das Unternehmen Faltschiebetüren mit bis zu sieben Elementen sowie Hebe- und Schiebetüren mit und ohne feststehende Flügel im Programm. Haustüren stehen in acht verschiedenen Designserien mit über 50 Basisausführungen zur Verfügung. Außerdem bietet Sachsenfenster zahlreiche Ausstattungsoptionen und Zubehör vom Raffstore bis zum Insektenschutz an.

Marktforschung Altfenstercontainer

„Wie sich der Markt entwickelt, lässt sich gut am Altfenstercontainer auf unserem Gelände ablesen“, erklärt Geschäftsführer Falko Siegert. „Da finden sich zur Zeit sehr viele Kunststofffenster. Nach der Wende wurde im Osten schnell und möglichst preiswert modernisiert. Heute legen die Auftraggeber wesentlich größeren Wert auf Aussehen und Qualität. Deswegen haben wir viele Objekte, bei denen ältere Kunststofffenster gegen Holz oder Holz-Alu ausgetauscht werden.“

Holzfenster machen bei Sachsenfenster rund 40 Prozent des Absatzes aus, Holz-Aluminium-Fenster rund 60 Prozent. Abhängig von der Art der Objekte können die Anteile aber schwanken. „Bei Eigenheimen und Neubauten setzen wir überwiegend Holz-Alu-Fenster ein, bei Sanierungen und vor allem bei denkmalgeschützten Objekten haben wir einen hohen Anteil reiner Holzfenster“, so Falko Siegert.

Bei Ausführungen und Ausstattungen orientiert Sachsenfenster sich an den Wünschen der Kunden. „Wir bieten im Prinzip alles an, was der Kunde will“, sagt Andreas Langhammer. Das heißt zur Zeit vor allem: Bodentiefe bis deckenhohe Fensterflächen mit großer Öffnung und möglichst bodengleicher Schwelle. Elemente mit fast drei Metern Höhe und mehr als fünf Metern Breite sind keine Seltenheit.

Ein weiterer Trend ist die immer höhere Sicherheitsausstattung. „Wo früher ein Türspion ausreichte, kommen heute Kameras und elektronische Überwachungssysteme zum Einsatz“, erläutert Falko Siegert. Sachsenfenster bietet dafür unter anderem RC2-zertifizierte Fenster mit entsprechenden Beschlägen und Sicherheitsgläsern an und besorgt die Anbindung der Schließkontakte an die bauseitige Sicherheitstechnik. Für die nötige Kompetenz in diesem Bereich investiert das Unternehmen in spezielle Schulungen und beschäftigt einen eigenen Elektriker.

Hohe Qualität mit Teknos

In der Fertigung setzt Sachsenfenster auf eine moderne, modular aufgebaute Produktionsanlage mit teilautomatisierten Prozessen und handwerklicher Bearbeitung durch qualifizierte Tischler. „Durch die Kombination von Automatisierung und handwerklicher Bearbeitung können wir schnell und flexibel fertigen“, erklärt Falko Siegert. „Wir sind damit in der Lage, die unterschiedlichen Anforderungen optimal zu bedienen, egal ob Standardfenster oder Denkmalschutzelement in Sonderausführung. Eine Umrüstung der Anlage ist nur beim Wechsel zwischen Holz und Holz-Alu erforderlich.“

Für die Beschichtung verfügt Sachsenfenster über zwei Flutanlagen und eine automatische Spritzanlage mit Rückgewinnung. Bei kleinen Losgrößen wird auch manuell gespritzt. In allen Fällen setzt das Unternehmen seit mehr als 20 Jahren fast ausschließlich auf Lacksysteme von Teknos. „Die Teknos-Lacke sind gut zu verarbeiten und erzielen eine Oberflächengüte, die unsere hohen Qualitätsansprüche bestens erfüllt“, bestätigt Falko Siegert. Individuelle Farbtöne nach RAL/NCS mischt Sachsenfenster in einer eigenen Teknos-Mischanlage vor Ort. Bei speziellen Kundenaufträgen und Sonderfarbtönen greift das Unternehmen auf die Unterstützung des Teknos-Farbtonlabors in Fulda zurück.

Zur Zeit setzt Sachsenfenster je nach Holzart und Anforderung unter anderem TEKNOL AQUA 1410, AQUAPRIMER 2900, verschiedene ANTISTAIN AQUA Spezialgrundierungen und die Endbeschichtung AQUATOP 2600 ein. Bei Holzfenstern sind die Aufbauten zu etwa 70 Prozent deckend, ein hoher Anteil davon Weiß. Bei Holz-Alu-Elementen halten sich deckende und lasierende Aufbauten die Waage. Besonders beliebt sind Holz-Alu-Fenster in Fichte mit farblos behandelten, natürlichen Innenseiten.

Namhafte Projekte

Sachsenfenster mit Teknos-Beschichtung sind nicht nur in vielen Ein- und Zweifamilienhäusern der Region verbaut. Sie finden sich auch bei größeren Objekten wie beispielsweise exklusiven Wohnungsbauprojekten in Berlin-Mitte oder Leipzig, dem SOS-Kinderdorf Berlin oder der in Kürze fertiggestellten ‚Insel der Sinne‘ bei Görlitz, einem Wellnesshotel am Berzdorfer See mit großen Schiebetürelementen. Auch so ausgefallene Projekte wie die individuellen bunten Baumhausfenster der Kulturinsel Einsiedel stammen aus der Produktion in Rammenau.

Diese und viele weitere Beispiele zeigen, dass Sachsenfenster seine Auftraggeber mit Kundenorientierung, einem guten Preis-Leistungsverhältnis und ausgezeichneter Qualität überzeugt. Auch Dank der guten Zusammenarbeit mit Partnern. „Als mittelständisches Unternehmen haben wir keine große F&E-Abteilung, die ständig an neuen Entwicklungen arbeitet“, erklärt Andreas Langhammer. „Deswegen sind für uns innovative Zulieferer wichtig, mit denen wir gemeinsam Neuerungen erarbeiten und in die Praxis umsetzen können. Mit Teknos haben wir auch in dieser Beziehung sehr gute Erfahrungen gemacht, beispielsweise bei der Einführung einer farblosen Beschichtung.“

Sachsenfenster ist also in jeder Hinsicht gut aufgestellt für die Zukunft und wird sich weiter positiv entwickeln – auch ohne alles nur auf Wachstum zu setzen.

www.sachsenfenster.de